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Guam
ist vulkanischen Ursprungs. Die höchsten Hügel sind
nur 200 Meter hoch; es sind quasi die Spitzen eines Unterwasser-Vulkans,
die sich vor Millionen von Jahren geformt haben. Würde
man Mount Humuyong Manglo korrekterweise vom Meeresboden (Marianas
Trench) messen, käme man auf stattliche 10.000 Meter,
den höchsten Berg der Erde!
Die nördliche Seite der Insel, und auch der mittlere
Teil, bestehen aus einem Kalkstein Plateau über 200
Meter hoch, das mit steilen Klippen bis tief zum Kontinentalsockel
abfällt. Die überhängenden Kliffs haben ein
Labyrinth von Höhlen, die über viele Jahre von
der Brandung ausgewaschen wurden.
Apra Harbor ist einer der wenigen Handelshäfen in der
Welt, der trotz der geschäftigen, kommerziellen Seite,
auch Naturschönheit vorzeigen kann.
Ein tolles Riff mit einer grossen Artenvielfalt ist ein
beliebtes Ziel bei Tauchern und Schnorchlern.
Auf der westlichen Seite der Insel mit Blick aufs Meer,
die Philippinische See, sind die meisten Hotels und Geschäfte,
sozusagen das Zentrum mit der höchsten Bevölkerungsdichte.
Fährt man entlang der Ostküste, ist man beeindrucked
von diesem bezaubernden Landstrich mit unglaublich schönen
Blick auf den grossen, weiten pazifischen Ozean.
Anreise
Guam ist die südlichste und zugleich auch grösste
Insel des Mariana Archipels. Die 15 Inseln liegen nur ungefähr
3 Flug-Stunden von Asien's Hauptstädten entfernt.
Als das am weitesten westlich gelegene "Territory of
the United States", (um ganz präzise zu sein 13
Grad 38 Minuten Nord und 144 Grad 44 Minuten Ost) mit 15
Stunden voraus gegenüber der Ostküste Amerikas,
hört man in Guam häufig den populären Slogan:"Where
America's Day Begins".
In Guam ist die Fluglinie Continental Micronesia zuhause
sozusagen die Zentrale, das Tor zu Mikronesien. Der Flughafen
Guam's ist für "Inselstandard" sehr geschäftig.
Sechs Internationale und vier Inlands-Fluglinien landen
und starten hier täglich. In 1995 wurden 2.8 Mio Passagiere
auf dem Flughafen Guam abgewickelt. Flüge von/nach
USA über Hawaii, nach Japan, Korea und anderen asiatischen
Ländern, sowie Flüge zu benachbarten Pazifik Inseln,
einschl. Cairns in Australia sind an der Tagesordnung. Asiana
fliegt taeglich von Seoul nach Guam mit Anschluss zu den
Inseln.
Klima
Wie auf den meisten Inseln im westlichen Pazifik, ist das
Klima in Guam ganzjährig tropisch warm. Die Luftfeuchtigkeit
liegt durchschnittlich bei ca. 66 % und ist niedriger von
November bis März. Die durchschnittliche Jahrestemperaturen
sind bei 27 Grad, selten steigen die Tagestemperaturen über
30 Grad oder fallen Nachts unter 21 Grad.
Guam hat zwei klar definierte Jahreszeiten: Januar bis Mai
ist die trockene Jahreszeit, während Juli bis November
als Regenzeit bezeichnet werden. Die jährlichen Regenfälle
an der Küste und im mittleren Teil der Insel liegen
bei 40 cm. Im südlichen Teil, in den höheren Lagen,
bei ca. 55 cm. Die Ostwinde dominieren fast das ganze Jahr
über.
Kultur und Geographie
Guam ist von einer Art Korallenplateau umgeben, es gibt
Stellen mit tiefen Passagen die hier durchlaufen. Die Küstenlinien
haben wunderschöne Sandstrände, Felsenkliffs und
dichten Mangroven Wald. Im nördlichen Teil Guams ist
die Landschaft ziemlich flach, hier ist die Insel am dichtesten
besiedelt. Der südliche Teil dagegen strotzt mit tropischer
Natur, wunderschönen Wasserfällen und ist ideal
für ausgedehnte Bush Walks durch kleine Dörfer,
wo der tropische Lebensstil noch "heilig" ist.
Guam ist ohne Zweifel Mikronesien's kosmopolitisches Reiseziel;
ein Schmelztiegel wie in Amerika nur á la Miniatur.
Die Urwohner, die Chamorros, und die Amerikaner von Mainland
USA, sind nur ein Teil dieser buntgewürfelten Mischung
an Bevölkerung. Hier leben auch grosse Anteile an Philippinos,
Chinesen, Japaner, Koreaner und Mikronesier. Nicht zu vergessen
Vietnamesen, Inder und Europär.
Die frühe Kolonisierung durch die Spanier, hat Guam's
Geschichte und Architektur geprägt. Besonders in der
Hauptstadt Hagåtña sind noch einige typische
historische Gebäude, unzweifelhaft im spanischen Baustil
so z.B. "Plaza De Espana" und eine gute Steinbrücke.
Auch in anderen Teilen der Insel, besonders im südlichen
Teil, bestimmte der spanische Einfluss die Architektur.
In Parks und weiter abgelegenen Dschungelgegenden, findet
man dagegen historische Überreste der Ureinwohner Guams,
der Chamorros.
Tauchen
Dreihundert
verschiedene Arten von Korallen laden zum Tauchen ein. Dazu
Wale, Delphine, Mantas, um nur wenige der unzähligen
Spezies von Meerestieren zu nennen.
Ausserdem gibt es einige populäre Wracks, so z.B. japanische
"Zero Fighters", historische Erinnerungen des
2. Weltkriegs. Ebenfalls interessant ist ein Deutsches Kreuzfahrtschiff,
das dort während des 1. Weltkriegs seine letzte Ruhe
gefunden hat.
Am
bekannten Asan Beach findet man militärische Reste
aller Art, wunderschön dekoriert mit farbenprächtigen
Korallen. Schnorcheln ist hier sogar ein Muss. In relativ
niedrigem Wasser findet man exotische Korallen und Fische
in reicher Zahl.
Guam's Unterwasserschätze blieben lange verborgen.
Taucher bevorzugen Yap, Palau und Truk. Aber auch Guam hat
gutes Tauchen anzubieten, sei es an Steilwänden, tiefen
Drop offs oder flachen Korallenriffen.
Für Wracktaucher hat Guam einen besonderen Leckerbissen
auf Lager. "SMS Cormoran" (1. Weltkrieg) und "Tokai
Maru" (2. Weltkrieg), liegen genau übereinander.
Die SMS Cormoran seit 1917 und die Tokai Maru seit 1944.
Ein weiteres bemerkenswertes Wrack aus dem 2. Weltkrieg
ist Kitzugawa Maru.
Andere
Aktivitäten
Manche
Leute vergleichen Guams bekannten Touristen Strand Tumon
Beach mit Hawaii im Miniatur Stil. Sicherlich nicht zu Unrecht,
doch ist Guam's Strand viel kleiner, mit viel Atmosphäre
und auch mit allen modernen Annehmlichkeiten.
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Jet Skiing, abenteuerliche
Flussfahrten, Romantisches Dinner auf dem Meer, Para-Segeln
auf dem Meer, Hubschraubertouren und viele andere Aktivitäten.
Auch gibt es Abenteuer Park z.B. "Underwater World"
und Stephen Spielberg's "Game World".
Hotels
haben eine grosse Auswahl an Fitness Centren, und bieten
Massagen an. Die besten Restaurants im westlichen Pazifik
findet man auf jeden Fall an Tuman Beach.
Guam hat Duty Free Status - alle bekannten Markennamen sind
hier vertreten. Ausser modernen Boutiquen in exquisiten
Shopping Arkaden, gibt es auch lokale Shops (I Sengsong
Chamorro Village), die handgemachte Souveniere verkaufen.
Die Insel ist ultramodern, mit allen Annehmlichkeiten einer
modernen Gesellschaft.
Wer
dann vom Shopping genug hat: Auch historisches der alten
Kultur kann man sich anschauen. Petroglyph (Höhlenmalerei)
und Latte Stones (Säulen, die als Fundamente dienten
für Häuser der Chamorros, Ureinwohner), sie sind
nur wenige Zeugen einer aufregenden Ära. Spanische
Ruinen und später Reste aus dem 2.Weltkrieg, sind weitere
Erinnerungen einer bewegten Geschichte, die der Insel einen
besonderen Charakter geben.
Hotels
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